Die Promenaden von Meran
Die berühmten Meraner Promenaden zählen zu den Wahrzeichen der Kurstadt Meran und ziehen sich sanft und ohne besondere Steigungen entlang der Passer oder an den Hängen des Küchelberges hin. Durch die sonnige und geschützte Lage sowie die geringe Luftfeuchtigkeit im Winter trifft man hier ganzjährig auf subtropische Flora.


- Links: Die mediterrane Flora und das alpine Panorama der umliegenden Berge machen den Reiz der Meraner Promenaden aus.
- Mitte: Denkmal der österreichischen Kaiserin Sissi an der Sommerpromenade in Meran. Sie hat Meran mehrere Male besucht und zur Bekanntheit von Meran als Kurstadt beigetragen.
- Rechts: Der Steinerne Steg, eine Rundbogenbrücke über die Passer in Meran, stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Die Kurpromenade
Die Kurpromenade erstreckt sich am rechten Passerufer und wird vom Kurhaus, einem von Klassizismus und Jugendstil geprägten Bau mit schönem Konzertsaal, beherrscht.
Winterpromenade und Sommerpromenade
Flussabwärts entlang der Passer führen die Winterpromenade mit der Jugendstil-Wandelhalle und die schattige Sommerpromenade, die zum Denkmal der Kaiserin Sissi führt, die sich gerne in Meran aufhielt.
Vereinigungspunkt von Sommer- und Winterpromenade ist der "Steinere Steg", eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Rundbogenbrücke. Von hier aus führt die sonnige Gilfpromenade hinauf bis zur Zenoburg.
Tappeiner Weg
Die schönste Promenade in Meran ist jedoch der Tappeiner Weg, der die sonnige Südflanke des Küchelberges quert.
Er ist von subtropischer Flora gesäumt und bietet stimmungsvolle Ausblicke auf die Altstadt von Meran und das fruchtbare Meraner Land, das auch Burggrafenamt genannt wird.
Der Tappeiner Weg ist nach seinem Initiator, dem Meraner Kurarzt Franz Tappeiner benannt.

